Zu den essentiellen Aminosäuren zählen Aminosäuren haben nicht nur als Bausteine von Proteinen eine große Bedeutung, sondern dienen auch als Ausgangsprodukte vielfältiger Verbindungen, die wichtige Stoffwechselfunktionen im Körper übernehmen. So wird beispielsweise das lebensnotwendige L-Carnitin, das unter anderem eine bedeutsame Aufgabe im Fettstoffwechsel einnimmt, aus den beiden essentiellen Aminosäuren Lysin und Methionin gebildet.
Fehlt dem Körper eine Aminosäure beziehungsweise wird ein daraus gebildeter körpereigener Wirkstoff, wie beispielsweise ein Hormon, nicht mehr ausreichend hergestellt, so sind wichtige Körperfunktionen nicht mehr optimal gewährleistet.
*Histidin ist möglicherweise ebenfalls als semi-(bedingt)-essentiell einzustufen [1].
Literatur
- G. Rehner, H. Daniel
Biochemie der Ernährung
2. überarbeitete und erweiterte Auflage
Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, Berlin
2002










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