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Interaktionen
Interaktionen von Omega-3-Fettsäuren mit anderen Vitalstoffen (Mikronährstoffen)
Alpha-Linolensäure und Linolsäure
Alpha-Linolensäure und Linolsäure konkurrieren bei der Synthese anderer biologisch wichtiger mehrfach ungesättigter Fettsäuren, wie Arachidonsäure, Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) um die gleichen Enzyme. Aus diesem Grund resultiert aus einer hohen Gabe von Linolsäure im Verhältnis zur Alpha-Linolensäure ein hoher Gehalt an Arachidonsäure gegenüber der EPA und DHA in den Zellmembranen. Die Interaktion zwischen Linolsäure und Alpha-Linolensäure ist vermutlich für Menschen mit einem geringen Konsum an EPA und DHA am wichtigsten, da sich EPA und DHA aus der Nahrung schnell mit den Zellmembranen verbinden.   

Vitamin E
Mehrfach ungesättigte Fette werden außerhalb des Körpers leichter ranzig als gesättigte Fette. Fettlösliche Antioxidantien
wie beispielsweise Vitamin E spielen eine wichtige Rolle bei der Oxidation der mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Untersuchungen an Tieren und zu einem Teil auch beim Menschen ergaben, dass sich die Menge an Vitamin E, die erforderlich ist um die Lipidperoxidation im Körper zu verhindern mit steigender aufgenommener Menge mehrfach ungesättigter Fettsäuren erhöhte. Im Allgemeinen wird empfohlen pro Gramm mehrfach-ungesättigter Fettsäuren 0,6 mg Alpha-Tocopherol zu sich zu nehmen. Diese Empfehlung basiert auf einer kleinen – nicht verifizierten Studie bei Männern bezüglich des Verhältnisses von Alpha-Tocopherol zu Linolsäure. Man weiß bis heute noch nicht, ob EPA und DHA im Körper stärker zu oxidativen Schäden neigen. Obwohl in Studien bisher nicht nachgewiesen wurde, dass eine erhöhte Gabe von Vitamin E – bei ebenfalls erhöhter Aufnahme von EPA und DHA – die Biomarker von oxidativen Schäden verringern konnte, glauben einige Experten, dass mit steigender Aufnahme von Omega-3-Fettsäure ebenfalls die Aufnahme von Vitamin E erhöht werden sollte.  

Verhältnis Omega-3- Fettsäuren zu Omega-6-Fettsäuren
Wissenschaftlich Studien belegen, dass das mengenmäßige Verhältnis der essentiellen Fettsäuren zueinander von Bedeutung ist. Wichtig für eine effektive Wirkung ist dabei ein Verhältnis von 1:3 bis 1:5 bezogen auf die tägliche Zufuhr von Omega-3-Fettsäure : Omega-6-Fettsäure.
     
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