Eine Hypocalciämie kann mit folgenden Symptomen einhergehen
- Osteomalazie
- Katarakt
- Trophische Hautstörungen
- Hyperreflexie
- Tetanie
- Zerebrale Krampfanfälle
Ein niedriger Calcium-Serumspiegel weist wahrscheinlich auf eine abnorme Funktion der Nebenschilddrüsen hin und ist selten auf eine unzureichende Calciumaufnahme zurückzuführen, da das Skelett als großer Calcium-Reservespeicher fungiert und somit hilft, den Calcium-Serumspiegel im Normbereich zu halten.
Die Hauptursachen für einen niedrigen Calcium-Serumspiegel sind chronisches Nierenversagen und ein Vitamin D Mangel.
Auch niedrige Magnesium-Serumspiegel, hauptsächlich anzutreffen bei Fällen von schwerem Alkoholismus, können einen niedrigen Calcium-Serumspiegel begünstigen.
Ein Magnesiummangel bewirkt eine Abnahme im Sensitivität der Osteoklasten für das Hormon PTH. Es kommt zu Muskelkrämpfen, die – im Unterschied zu epileptischen Krämpfen – bei vollem Bewusstsein stattfinden. Mitunter entstehen vorübergehende Lähmungen, die die Schluck- und Atemmuskulatur betreffen können. Durch anhaltende Krämpfe – auch „Tetanie“ genannt – kommt es zu der sogenannten "Pfötchenstellung" der Hände, die typisch für eine Hypocalcämie ist.












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