Funktionen
Natrium

Im Folgenden wird die Funktion von Natrium (Na+) und Chlorid (Cl-)  allgemein bekannt als Kochsalz NaCL  dargestellt: NaCl befindet sich als Na+ und Cl- extrazellulär, das heißt außerhalb der Zellen – im Blutplasma im Gegensatz zu Kalium, das intrazellulär, das heißt in der Zelle, angereichert ist. Die unterschiedlichen Konzentrationen – innerhalb und außerhalb der Zelle  –, getrennt durch die Zellmembran, führen zu einem elektrochemischen Gefälle, das als Membranpotenzial bekannt ist. Für die Pumpfunktion  – Natrium (Na+) und Chlorid (Cl-) aus der Zelle heraus und Kalium in die Zelle hinein – wird Energie in Form von ATP – Adenosintriphosphat  – verwendet. Ein harmonisches Gleichgewicht der Konzentration innerhalb und außerhalb der Zelle ist unabdingbar für die Funktion der Nervensignalübermittlung, der Muskelkontraktion und der normalen Herzfunktion.

Kochsalz  Natrium (Na+) und
Chlorid (Cl-) – ist von großer Bedeutung für den die extrazelluläre Körperflüssigkeit (Körperwasserhaushalt), dessen Bestandteil das Blutplasma (Blutflüssigkeit) ist, und den Blutdruck. Dieses geschieht durch ein umfassendes hormonelles Regelwerk – Renin-Angiotensin-Aldosteron-System – gesteuert über Druckrezeptoren –, welches die Ausscheidung von Kochsalz über die Nieren steuert, und somit das Blutvolumen und den Blutdruck regelt: Blutdruckabfall führt zur Ausschüttung von Renin. Renin – ein Enzym – überführt den Botenstoff Angiotensinogen in Angiotensin. Dieses führt zur Blutgefäßkonstriktion, das heißt zum Zusammenziehen der Blutgefäße und damit zum Blutdruckanstieg. Des Weiteren regt Angiotensin die Ausschüttung von Aldosteron aus den Nebennieren an. Das Hormon Aldosteron wiederum beeinflusst die Nierenfunktion, sodass Kochsalz vermindert und Kalium vermehrt ausgeschieden wird. Dieser Prozess führt zum Anstieg des Körperwassers – insbesondere der Blutflüssigkeit – und erhöht so den Blutdruck.

Ein weiteres Hormon, das anti-diuretische Hormon (ADH), wird von der Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) ausgeschüttet sobald das Blutvolumen oder der Blutdruck abfällt. Das ADH führt dann in der Niere zu einer verminderten Ausfuhr von Wasser, das heißt, es wirkt antidiuretisch.

     
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