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Interaktionen
Interaktionen von Flavanolen mit anderen Vitalstoffen (Mikronährstoffen)
Tee- und Nicht-Häm-Eisen
Nahrungseisen liegt entweder zweiwertig als Bestandteil des Häm-Moleküls (Fe2+) oder in dreiwertiger Form (Fe3+) vor. Nicht-Häm-
Eisen findet man in Pflanzen, in Milchprodukten und in eisenhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln, während Häm-Eisen hauptsächlich als Hämoglobin und Myohämatin in Fleisch, Geflügel und Fischen vorkommt. Die im Tee enthaltenen Flavonoide (Epicatechingallate) sind in der Lage das Nicht-Häm-Eisen zu binden und hemmen damit die intestinale Absorption – Aufnahme über den Darm – dieser Form des Eisens. Eine Reihe von Studien zeigt, dass die Absorption des Nicht-Häm-Eisen durch den Konsum einer Tasse Tee um etwa 60-70 % vermindert wird!

Wichtiger Hinweis!

Falls die Gefahr eines Eisenmangels besteht, ist es deshalb ratsam, Tee oder Teeextrakte zwischen anstatt zu den Mahlzeiten zu trinken und in der Zeit von einer Stunde vor bis zu zwei Stunden nach der Einnahme eines eisenhaltigen Nahrungsergänzungsmittels keinen Tee zu trinken.
     
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