Risikogruppen
Pyridoxin (Vitamin B6)

Zu den Risikogruppen für einen Pyridoxin-Mangel gehören Personen mit:

  • BMI (Körpermassen-Index) – < 18,5, das heißt Untergewichtige [2]
  • Alter >= 65 Jahre [2]
  • Schwangere und Stillende [2]
  • Nierenerkrankungen (chronische Hämodialyse, chronischer Urämie, Niereninsuffizienz)  
  • Einnahme von Medikamenten, wie Hydralazine, bestimmte hydrazidhaltige Tuberkulostica, Phenytoin, D-Penicillamin, L-Dopa [1]
  • Chronischem Alkoholmissbrauch [3]
  • Fehl- oder Mangelernährung [3]

Achtung!

Hinweis zum Versorgungszustand (Nationale Verzehrsstudie II 2008)

12 % der Männer und 13 % der Frauen erreichen die empfohlene Tageszufuhr nicht.

 

 

Literatur

  1. Bässler K.-H., Grühn E., Loew D., Pietrzik K. (2002)
    Vitamin-Lexikon für Ärzte, Apotheker und Ernährungswissenschaftler. 3. Auflage.
    Urban & Fischer, München
  2. Bundesinstitut für Risikobewertung:
    Domke A., Großklaus R., Niemann B., Przyrembel H., Richter K., Schmidt E., Weißenborn A., Wörner B., Ziegenhagen R. (Hrsg.)
    Verwendung von Vitaminen in Lebensmitteln – Toxologische und ernährungsphysiologischen Aspekte Teil 1. BfR-Hausdruckerei Dahlem, 2004
  3. Heseker H. (1997)
    Vitamin B6 – Physiologie, Funktionen, Vorkommen, Empfehlungen und Versorgungszustand in der Bundesrepublik Deutschland.
    Ernährungs-Umschau 44: 150-152

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